the future will be

Gestern: ein Abend für Niels Ewerbeck. Auch zehn Wochen danach Trauer, Ratlosigkeit und Zorn. Gespenster sehen an den Häuserecken und auf Bahnsteigen. Und dann: in Reden und Briefen Trost finden und Hoffnung, denn das sprechende und schreibende Erinnern von Kollegen und von Künstlern zeichnete die Spuren nach, die Ewerbeck in ihrem Leben hinterließ, als Ermunterung, Rückhalt, Reflexion. Habe ich doch selbst zu spüren bekommen, wie sehr er Menschen und ihre Arbeit schätzen konnte und dieser Anerkennung auch Worte verleihen – selten genug. Im Raum, in den sich so das Gedenken einschrieb, nachher „Tomorrow’s Parties“ von Forced Entertainment. All diese Zukunftsentwürfe, das große Land der imaginären Möglichkeiten durchschreitend, all die Eröffnungen eines zu Kommenden. In jener Zukunft verharrt, wo der Traum zum wichtigsten Spielfeld des Menschen wird, und des Nachts das ganze Leben erträumt. In eine schneetaumelnde Nacht hinausgetreten, später. Leichter, dankbar. Froh.

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